Fotokunst und Crime am Comer See

Meine zahlreichen Aufenthalte am Comer See inspirierten mich nicht nur zu meinen Fotokunst Serien Wet Vision und Transience. Auch die Idee zu dem Kurzkrimi “Tödliches Saisonende” ist am Lago di Como entstanden. Auf meiner Website Comer See Special finden Sie Fotografien, die das besondere Flair der Landschaft rund um den Comer See widerspiegeln. Außerdem können Sie dort und auch hier den Comer See Kurzkrimi “Tödliches Saisonende” als Kindle E-Book bei Amazon herunterladen.

Alfred Stieglitz und die Gallery 291

Alfred Stieglitz war einer der größten US-amerikanischen Kunstfotografen des 20. Jahrhunderts. 1905 gründete er zusammen mit Edward Steichen, einem ebenfalls bedeutenden US-amerikanischen Fotografen, die erste private Fotogalerie in den USA – die Gallery 291 (s. Foto links), auf der  Fifth Avenue 291 in New York. In dieser avantgardistischen Kunstgalerie stellte er neben weltberühmten Fotografien auch Gemälde aus, unter anderem von Pablo Picasso, Henri Matisse, Paul Cézanne, sowie Zeichnungen und Skulpturen. Sein großes Ziel war, die Fotografie als eigene Kunstgattung zu etablieren. Hier finden sie die gesamte Geschichte.

Fotokunst in Farbe

Red Ceiling

© William Eggleston

Der US-amerikanische Fotograf William Eggleston gilt als Pionier der künstlerischen Farbfotografie. Seine Experimente mit Farbfotos begann er Mitte der 60iger Jahre. Zu dieser Zeit galten Farbfotos  als vulgär und wurden nur in der Werbung eingesetzt. Seine erste Einzelausstellung im New Yorker Museum of Modern Art 1976 wurde zum Desaster. Die New York Times bezeichnete sie als “Die meistgehasste Ausstellung des Jahres” und seine Kritiker und Kollegen sparten ebenfalls nicht mit Spott und Hohn. Heute ist das längst in Vergessenheit geraten und William Eggleston gilt als Fotolegende, der die Farbfotografie kultiviert hat. Mit seinem Blick für das scheinbar Nebensächliche, im amerikanischen Alltag, prägte er ganze Generationen von Fotografen. Überzeugen Sie sich selbst.

Daguerreotypie

L.J.M. Daguerre im Jahr 1844

Louis J. M. Daguerre, 1844, Aufnahme von Jean-Baptiste Sabatier-Blot

Im 18. Jahrhundert beginnt die Geschichte der Fotografie. 1839 gelingt es Louis Jacques Mandé Daguerre mittels Silbersalzen fotografische Platten herzustellen. Zur Fixierung benutzte er eine Kochsalzlösung statt Ammoniak. Dieses erste praktikable fotografische Verfahren, aus dem die ersten “Fotografien” entstanden, wurde nach ihm Daguerreotypie benannt. Damit war eine neue Kunstform geboren. Am 14. Juni 1839 verkaufte Daguerre der französischen Regierung die Rechte der ,,Daguerreotypie”. Mit diesem Ankauf machte der Staat die Erfindung der Öffentlichkeit zugänglich und sorgte somit für die schnelle Verbreitung der Fotografie in Frankreich. Daguerre erhielt als Gegenleistung eine lebenslange Rente, mit der er ein gehobenes bürgerliches Leben führen konnte. Daguerre starb am 10. Juli 1851 in Petit-Bry-sur-Marne in Nordfrankreich.

13. Nacht der Museen in Düsseldorf

Am kommenden Samstag, dem 20. April 2013, startet zum 13. Mal die Düsseldorfer Nacht der Museen. Das größte Kulturereignis der Landeshauptstadt NRW startet um 19:00 h und endet am nächsten Morgen um 02:00 h. Kulturinstitute, Privatsammlungen, Kirchen, Galerien und Off-Räume bieten zum Ticketpreis von zwölf Euro ein breitgefächertes Kunstprogramm. Alle Veranstaltungen sowie weitere Infos gibt es hier. Viel Vergnügen!

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